HSE Armaturen

Rotguss oder Messing

Hauptsache Bleifrei

Erfolgreich in Familienhand seit 1923

Seit 3 Generationen entwickeln, produzieren und vertreiben wir Armaturen, Fittings, Heizkörper und sanitäre Artikel.
Die permanente technische Weiterentwicklung, in Kombination mit besten Werkstoffen, ist einer der maßgeblichen Erfolgsgaranten von HERMANN SCHMIDT.

Erfahrung in der Armaturentechnik

Seit 1962 entwickeln und produzieren wir Trinkwasser- und Heizungsarmaturen. Seit dem haben wir uns permanent technisch weiterentwickelt, damit wir Ihnen jeden Tag beste Premium-Qualität anbieten können.

HSE® Armaturen

Geprüfte und zertifizierte Qualität
HSE® Armaturen werden in unserem Technikum in Berlin entwickelt und geprüft. Alle HSE® Armaturen unterliegen einer ständigen Qualitäts- und Sicherheitsüberwachung nach den aktuellen Richtlinien und Normen.

In der ersten Stufe werden die Armaturen im Werk einer Qualitätskontrolle unterzogen. Die zweite Stufe beinhaltet eine externe Qualitätskontrolle. Dabei werden bei den Armaturen sowohl chemische als auch mechanische Kennwerte überprüft. Die dritte Stufe erfolgt im eigenen Technikum. Dabei werden die Prüfprotokolle der externen Qualitätskontrolle gegengeprüft. Erst wenn alle 3 Kontrollinstanzen positive Ergebnisse vorweisen, geben wir die Armaturen zum Verkauf frei.

Alle HSE® Armaturen für den Trinkwasserbereich entsprechen den Richtlinien des deutschen Umweltbundesamtes (UBA). Zusätzlich sind etliche Armaturen durch den DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.) geprüft und zertifiziert.

Qualitätsanspruch

Unser genereller Qualitätsanspruch – Ihre Sicherheit

  • Konstruktion mit glattem Durchgang (bspw. Trinkwasser-Kugelhahn) = Minimierung Legionellen!
  • optimierter Strömungswiderstand, zur Reduzierung von Druckverlusten und Strömungsgeräuschen
  • Zahlreiche Produkte für den Einsatz in Trinkwasseranlagen sind DVGW-zertifiziert + BELAQUA + 4MS
  • Innovative Produktentwicklung – engineered in Germany
  • Vermeidung von Spannungsrisskorrosion (bspw. Rotguss Trinkwasser-Absperrschieber 3R)
  • hohe, generelle Korrosionsbeständigkeit

Bleifrei – Wir stellen um!

Unsere Armaturen-Produktion stellen wir kontinuierlich, nachhaltig um.
Bleifreie Armaturen sind unser Maßstab.

Darauf ist Verlass:

  • Zukünftige Produktion von bleifreien Armaturen mit größtmöglicher Trinkwasserqualität
  • RoHS + REACH Konformität
  • Verwendung von besten Werkstoffen (gemäß UBA)
  • Stetige Qualitätsüberwachung in unserem Technikum in Berlin

Idee + Lösung

Bleifreie Trinkwasserarmaturen sind unser Standard – Ideen und Lösungen für Sie

  • Wir stellen um: Werkstoff Messing CW 510L-DW Bleianteil ≤ 0,1%.
  • Neue Trinkwasserverordnung (TrinkwV) ist unser Maßstab
  • Legierung ist hygienisch unbedenklich

Wissen Kompakt

Trinkwasserverordnung (TrinkwV) / RoHS / REACH / SVHC

Was bedeutet was?

  • Trinkwasserverordnung (TrinkwV) = risikobasierter Trinkwasserschutz für die gesamte Versorgungskette
  • RoHS = „Restriction of Hazardous Substances”, auf deutsch = Richtlinie die gefährliche Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten einschränkt
  • REACH = EU-Chemikalienverordnung (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien)
  • SVHC = „Substance of Very High Concern”, auf deutsch = besonders besorgniserregender Stoff

REACH EU-CHEMIKALIENVERORDNUNG

Zukunft 2028

  1. Gilt bei über 0,1 % Bleianteil in Werkstoffen für jedes Produkt
  2. lt. Gesetzgeber enthält die Verordnung die Bewertung, Beschränkung und Zulassung von Stoffen
  3. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) schlug Blei für das REACH-Zulassungsverfahren vor. Es ist noch nicht final entschieden.
  4. Zukünftig (Datum steht noch nicht fest) darf Blei nur noch mit Zulassung in Verkehr gebracht werden
  5. Ein zeitlich beschränktes, aufwändigeres Verfahren muss durchgeführt werden, wenn die Notwendigkeit von Blei gegeben ist

Trinkwasserverordnung (TrinkwV)

Zukunft 2028

  1. Die Trinkwasserverordnung von Juni 2023 legt die Grenzwerte von Metallen in Kontakt mit Trinkwasser fest.
  2. Ab Januar 2028 liegt der Grenzwert für Blei bei 0,005 mg/l.
  3. Alle bleihaltigen Rohre müssen aus dem System entfernt werden, um den niedrigeren Grenzwert einzuhalten. Die Verantwortung für die Hausinstallation liegt dabei beim Hauseigentümer.

FAQ zur Trinkwasserrichtlinie und Werkstoffumstellung

Die überarbeitete EU‑Trinkwasserrichtlinie 2020/2184 (engl. „Drinking Water Directive“, kurz DWD) hat das Ziel, Menschen und Umwelt zuverlässig vor verunreinigtem Trinkwasser zu schützen und gleichzeitig den Zugang zu sauberem Trinkwasser in der gesamten Europäischen Union zu verbessern.
Sie trat am 12. Januar 2021 in Kraft und legt erstmals europaweit einheitliche Mindestanforderungen für alle Materialien fest, die mit Trinkwasser in Kontakt kommen, z.B. Metalle, Kunststoffe oder Dichtungen.
In Artikel 11 der Richtlinie werden die Hygieneanforderungen für Materialien definiert, um sicherzustellen, dass von den verwendeten Werkstoffen keine gesundheitsgefährdenden Stoffe ins Trinkwasser übergehen.
In Deutschland werden die Vorgaben der EU‑Trinkwasserrichtlinie über die nationale Trinkwasserverordnung (TrinkwV) in verbindliches Recht umgesetzt.

Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) ist das deutsche Gesetz, das die Anforderungen der EU‑Trinkwasserrichtlinie in nationales Recht überführt.
Sie regelt unter anderem die Qualitätsanforderungen an Trinkwasser, die Pflichten von Wasserversorgern und Betreibern sowie Anforderungen an Materialien und Produkte, die mit Trinkwasser in Kontakt kommen.
Für Hersteller bedeutet das: Die Einhaltung der Trinkwasserverordnung stellt sicher, dass Produkte im deutschen Markt rechtssicher eingesetzt werden dürfen.

Die ECHA (European Chemicals Agency) ist die Europäische Chemikalienagentur mit Sitz in Helsinki.
Sie unterstützt die Europäische Kommission bei der Umsetzung des europäischen Chemikalienrechts, z.B. REACH, und übernimmt im Rahmen der EU‑Trinkwasserrichtlinie zusätzliche Aufgaben.
Für den Trinkwasserbereich erstellt und pflegt ECHA im Auftrag der EU‑Kommission die europäischen Positivlisten (EUPL). Diese Listen enthalten die Stoffe, Mischungen und Werkstoffe, die für Materialien im Kontakt mit Trinkwasser verwendet werden dürfen.
Außerdem entwickelt ECHA Bewertungsleitfäden und Prozesse, damit die Positivlisten regelmäßig überprüft und aktualisiert werden.

Die EU‑Positivliste (European Positive List, EUPL) ist eine europaweit einheitliche Liste von Stoffen, Mischungen und Werkstoffen, die für Materialien im Kontakt mit Trinkwasser zugelassen sind.
Nur Stoffe/Werkstoffe, die in dieser Liste aufgeführt sind (ggf. mit Auflagen und Grenzwerten), dürfen künftig für trinkwasserberührte Produkte wie Armaturen, Ventile oder Rohrleitungskomponenten eingesetzt werden.
Die EUPL basiert auf den von den Mitgliedstaaten gemeldeten nationalen Positivlisten (z.B. der UBA‑Liste in Deutschland) und ersetzt diese Schritt für Schritt durch ein harmonisiertes EU‑System.

Die UBA‑Liste ist die Bewertungsgrundlage des Umweltbundesamts (UBA) für metallene Werkstoffe im Kontakt mit Trinkwasser in Deutschland.
Sie legt fest, welche metallischen Werkstoffe aus Sicht der Trinkwasserhygiene als geeignet eingestuft werden und war bislang eine zentrale nationale Referenz.
Die Erfahrungen und Inhalte der UBA‑Liste sind in die europäische Harmonisierung eingeflossen und dienen als fachliche Grundlage für die neue EU‑Positivliste. Langfristig wird die EUPL die zentrale Referenz, während die UBA‑Liste eine wichtige Vorläufer‑ und Inputrolle hatte.

Die neue EU‑Trinkwasserrichtlinie schreibt strengere Anforderungen und Grenzwerte für Stoffe vor, die im Trinkwasser vorkommen dürfen – insbesondere im Hinblick auf Blei.
Ziel ist es, die Bleibelastung im Trinkwasser weiter zu reduzieren und die Gesundheit von Endverbrauchern langfristig zu schützen.
Hermann Schmidt setzt diese Anforderungen frühzeitig um und stellt auf bleifreien, konformen Werkstoff um, um auch künftig höchste Trinkwassersicherheit und gesetzliche Konformität zu gewährleisten.

Betroffen sind alle Produkte, die bestimmungsgemäß mit Trinkwasser in Berührung kommen.
Dazu gehören insbesondere unser ARM‑ und RVT‑Sortiment, z.B. Kugelhähne, Anschlussarmaturen und Messingverschraubungen.
Für diese Produktgruppen erfolgt eine schrittweise Umstellung auf den neuen Werkstoff.

Wir stellen auf den Werkstoff CW510L‑DW um.
Diese Messinglegierung erfüllt die neuen Anforderungen an bleifreien Werkstoffen mit einem Bleianteil ≤ 0,1%.
Der Werkstoff ist in den entsprechenden europäischen Positivlisten berücksichtigt und damit für den Einsatz im Trinkwasserbereich geeignet.

Die neuen Vorgaben gelten ab dem 12.01.2028.
Bis dahin läuft eine kontrollierte Übergangsphase, in der wir unser Sortiment schrittweise auf den neuen Werkstoff umstellen (Mischphase).
Die finale technische Umstellung unserer Produktion auf den neuen Werkstoff ist für das 1. Quartal 2027 geplant, sodass wir gemeinsam mit Großhandel und Handwerk Lagerbestände und Logistik geordnet umstellen können.

Produkte, die vor dem 12.01.2028 ausgeliefert oder verbaut wurden, dürfen weiterhin verwendet werden.
Eine Rücknahme von Lagerware ist nicht vorgesehen, da alle Bestände nach den zum Zeitpunkt der Herstellung gültigen Regeln ordnungsgemäß gefertigt und dokumentiert wurden.
Die neue Regelung betrifft vor allem die zukünftige Produktion und das Inverkehrbringen nach Ablauf der Übergangsfrist.

Ja. Durch die Materialänderung gelten die Produkte im Sinne der Marktanforderungen als neue Artikel.
Sie erhalten daher neue Artikelnummern und neue EAN‑Codes, um eine eindeutige Identifikation in Warenwirtschaft, Logistik und beim Handel sicherzustellen.
So ist jederzeit klar erkennbar, ob es sich um einen Artikel aus dem bisherigen oder aus dem neuen Werkstoff handelt.

Alle betroffenen Produkte werden mit einer eindeutigen Werkstoffkennzeichnung oder einem Kürzel wie „LF“ (Lead Free) bzw. einer vergleichbaren Kennzeichnung versehen.
In den technischen Unterlagen und Datenblättern wird der verwendete Werkstoff (z.B. CW510L‑DW) klar ausgewiesen.
So können Großhandel, Handwerk und Planer auf einen Blick erkennen, welche Produkte dem neuen Werkstoffstandard entsprechen.

technische Beratung

Sie haben Fragen zur Werkstoffumstellung? – Unser technischer Support berät Sie gerne.

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